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Windpark Kohlenstraße





Die anhaltenden Diskussionen in Schwäbisch Hall um die vom Windpark Kohlenstraße ausgehenden Schallemissionen waren für die Betreibergesellschaft Anlass, bereits im letzten Jahr eine Dauerschallpegelmessung in Auftrag zu geben. Das Ergebnis bestätigt: Die Schallwerte des Windparks Kohlenstraße liegen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. ?Die Messungen waren nicht von der Behörde gefordert, sondern wurden von uns freiwillig durchgeführt?, betont Gebhard Gentner, Geschäftsführer der Windpark Kohlenstraße GmbH.
Dabei wurden in einem Zeitraum von über einem Monat Dauerschallmessungen an einem so genannten Ersatzmesspunkt durchgeführt. Der Standort wurde so gewählt, dass Störeinflüsse möglichst vermieden wurden und eine direkte Sichtverbindung zum Windpark bestand. Das beauftragte Büro rw Bauphysik aus Schwäbisch Hall ist eine amtlich anerkannte Messstelle und auch in anderen Bereichen für die Gemeinde Michelbach/Bilz tätig. Aus den am Messpunkt gemessenen Lärmwerten konnte sehr genau die tatsächliche Belastung für die nächstliegenden Wohngebäude berechnet werden.
?Wir gingen davon aus, dass sich die Diskussionen um die Windkraftanlagen in Michelbach etwas beruhigen. Leider ist das Gegenteil der Fall und es werden immer wieder Behauptungen aufgestellt, die so nicht korrekt sind?, so Gentner. Deshalb haben wir uns nun entschieden, den Bericht zu der schalltechnischen Untersuchung zu veröffentlichen.
Die Messergebnisse wurden bereits der Genehmigungsbehörde übermittelt. Auch die Gemeinde Michelbach hatte die Zusammenfassung der Ergebnisse. Im Gutachten wurden die gemessenen Lärmpegel auch auf etwaige tieffrequente Anteile analysiert. Dieser sogenannte Infraschall wird häufig in Verbindung mit dem Betrieb von Windenergieanlagen problematisiert.
?Das Ergebnis des Schallgutachtens bestätigt alle im Vorfeld erstellten Prognosen und damit auch die Einhaltung sämtlicher Grenzwerte?, stellt Gentner klar.
Eindeutig sind die Aussagen im Fazit des Gutachtens, dass am zum Windpark nächstliegenden Wohngebäude in Michelbach der Schallpegel im Bereich 28 bis 31 Dezibel und damit fast 9 Dezibel unter dem zulässigen Grenzwert von 40 Dezibel liegt. Weiterhin ergeben sich aus den Messungen keine Belastungen im Zusammenhang mit Infraschall. Im Ergebnis hat der Gutachter keinerlei Bedenken gegen den Betrieb des Windparks Kohlenstraße.
?Sowohl unsere Planungen als auch die erstellten Gutachten waren demnach korrekt und lassen nicht ansatzweise Schlüsse auf eine Überschreitung der Grenzwerte zu?, so Steffen Hofmann, der das Projekt bei den Stadtwerken verantwortlich begleitet hat.
Im Herbst 2015 wurde der Windpark Kohlenstraße mit insgesamt sieben Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Die bisherige Bilanz ist bemerkenswert. So wurden bis heute etwa 75 Millionen kWh Strom ins das öffentliche Netz eingespeist und damit ein Ausstoß von 42.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden.
Info: Das vollständige Gutachten und die Messwerte sind auf der Homepage der Stadtwerke veröffentlicht: www.stadtwerke-hall.de.

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=1508304

Erstellt von an 6. Jul 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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