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Wer rastet der rostet





Windenergieanlagen müssen sich drehen und das so viel wie möglich. An Land werden Volllaststunden, d.h. Stunden an denen Strom erzeugt wird, zwischen 1600 und 2500 pro Jahr erreicht. Auf See teilweise über 4000. Die Anlagengröße und der Anlagentyp sind auch dabei entscheidend. Je höher eine Anlage ist, desto größer ist auch die Zahl der erreichbaren Volllaststunden. Wenn der Wind weht, soll es möglichst keine Stillstandszeiten geben.
Die Sicherung des störungsfreien Betriebs von Windenergieanlagen hat also höchste Priorität. In dem Zusammenhang werden zunehmend Monitoringverfahren für ein „Structural Health Monitoring (SHM)“ eingesetzt. SHM bedeutet die Überwachung des Zustands von Strukturen. Es ist eine Methode, um kontinuierlich Anhaltspunkte über die Funktionsfähigkeit von Bauteilen und Bauwerken zu erhalten. So sollen Schädigungen, zum Beispiel Risse oder Verformungen frühzeitig erkannt werden, um Gegenmaßnahmen einzuleiten (Quelle: Wikipedia). Außerdem werden Prüfverfahren in Ergänzung zur visuellen Inspektion angewendet. Dies trifft auch für die Schadensanalyse im Streitfall zu.
Das Seminar „Inspektion, zerstörungsfreie Prüfung und Dauerüberwachung von Windenergieanlagen “ am 21. November 2012 im Essener Haus der Technik unter der Leitung von Prof. Große vom Lehrstuhl für zerstörungsfreie Prüfung, cbm, an der Universität München gibt im ersten Teil einen Überblick über etablierte und moderne Verfahren der Inspektion und zerstörungsfreien Prüfung aller Komponenten von Windenergieanlagen. Praktische Anwendungsfälle ergänzen die Theorie. Im zweiten Teil werden Dauerüberwachungsverfahren vorgestellt. Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der Verfahren kennen. Sie bekommen Entscheidungshilfen für die Auswahl geeigneter Verfahren hinsichtlich unterschiedlicher Schädigungsfälle und für deren effizienteste Anwendung.
Die Fachveranstaltung mit zahlreichen anerkannt kompetenten Referenten bietet eine kompakte Einführung in die Thematik und einen fundierten Überblick über die geeigneten Lösungsansätze.
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-211 (Frau Andreas Wiese),
E-Mail: information@hdt-essen.de oder im Internet unter
www.hdt-essen.de/W-H010-11-680-2
www.hdt-essen.de/windenergie

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=753127

Erstellt von an 31. Okt 2012. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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