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Standby Stromverbrauch – der heimliche Stromkostenverursacher





Der Stromverbrauch im privaten Haushalt, kann durch eine optimierte bzw. reduzierte Nutzung von Haushalts- und Multimediageräten deutlich gesenkt werden, wodurch sich langfristig, Energiekosten merkbar einsparen lassen.

Der Stand-by-Verbrauch im Haushalt ist bei den meisten Familien eine unterschätzte Größe in der Stromrechnung, birgt jedoch ein besonders hohes Verbrauchspotential. Das Bundesumweltamt schätzt, dass die Standby-Stromkosten der deutschen Haushalte, bis zu 4 Mrd. Euro betragen. Doch was bedeutet Stand-by?

Was ist ein sogenanntes Stand-by-Gerät?

Bei Standby Geräten handelt es sich um Elektrogeräte mit dauerhaftem Anschluss an das Stromnetz wodurch sie auch in inaktiven Phasen der Benutzung eine nicht zu unterschätzende Menge an Energie verbrauchen.

Da sich die Geräte nach der Benutzung nicht abschalten, sondern eher in einen Dämmerzustand wechseln, wird dem Nutzer zwar eine rasche Inbetriebnahme des Gerätes ermöglicht, da so ein Hochfahren oder Warmlaufen umgangen wird , jedoch erfordert dieser Bereitschaftszustand auch eine dauerhafte Stromversorgung und erzeugt so Leerlaufverluste.

Diese Leerlaufverluste finden sich vor allem unter Haushaltsgeräten, welche meist nicht sofort als heimliche „Stromfresser“ zu identifizieren sind, wie Beispielsweise Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler und Herd.

Wie umgehe bzw. reduziere ich meine Stand-by-kosten?

Um Energiekosten – welche durch Stand-by-Geräte ausgehen – senken zu können, müssen diese zunächst identifiziert werden. In der folgenden Tabelle findet sich eine Übersicht mit den gängigsten Haushalts- und Multimediageräten, sowie deren Standby-Verbrauch in kWh.

Standby-Gerät Verbrauch in Watt

TV 1-6

Router 7

Telefon 2

Receiver 10

PC, Monitor & Drucker 10

Spielekonsole 3

Radio 5

Hi-Fi-Anlage 10

DVD-Player 8

Kaffeevollautomat 3

Gesamt 61 Watt

Ausgegangen von einer Verweildauer von 20 Stunden im Stand-by-Modus pro Tag, ergeben sich so 1220 Wattstunden oder 1, 22 kWh an Stromverlust.

Berechnet man diesen Leerlaufverlust auf ein ganzes Jahr, so beträgt die Summe 445, 3 kWh, was bei einem durchschnittlichen Strompreis von etwa 0, 30 Euro pro Kilowatt Stunde einem jährlichen Betrag von 133, 59 Euro entspricht.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1471407

Erstellt von an 23. Mrz 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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