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Sport, Spiel und Spannung pur





Konzerte, Messen, Tagungen, Gala-Abende, Modeschauen – die Eulachtalhallen im schweizerischen Winterthur sind der passende Rahmen für die verschiedensten Veranstaltungen. Doch nun kommt zum Faktor Erlebnis ein weiterer dazu: Auf dem Dach der Halle 2 sind 1.534 PV-Module ans Netz gegangen, mit einer Leistung von 383,500 kWp. Betreiber der Anlage ist der Solarsparverein Sissach. Hier erzeugt in Zukunft moderne Technologie der deutschen Solarmanufaktur Jurawatt nun Ökostrom zu fairen Preisen. Am 13. September wurde die neue Solaranlage im Rahmen der Ausstellung Blue-Tech 2012 eingeweiht.

Winterthur/Neumarkt – The Offspring haben hier schon Konzerte gegeben, ebenso wie Franz Ferdinand oder Farin Urlaub von den „Ärzten“. Hallenradsport-Weltmeisterschaften wurden hier ausgetragen, ebenso wie spannende Handballspiele. Im Stadion der Eulachtalhallen haben bis zu 2.300 Zuschauer Platz, zu den Radsport-Meisterschaften 2007 kamen sogar 3.280 Radfans. Hallen von diesen Dimensionen verfügen natürlich auch über entsprechende Dachflächen. Damit sind sie die perfekte Basis für ein „Sonnenkraftwerk“. Genau das ist die neue Anlage in Winterthur: Ein Solarkraftwerk, das in der Lage ist, für mehr als 74 Vierpersonen-Haushalte Energie zu liefern.

Mit vereinten Kräften für saubere Energie: der Solarsparverein Sissach
Schon seit 1993 engagiert sich der Verein für den Klimaschutz; was zunächst im Kleinen begann, hat sich mittlerweile zu einer beachtlichen Initiative mit vielen Mitgliedern in der gesamten Schweiz entwickelt. Präsident ist Peter Wettler. Der Solarsparverein Sissach hat bereits an zahlreichen Standorten Solarkraftwerke errichtet. „Dieses Jahr knacken wir noch die Zahl 50“, ist Vorstandsmitglied Andreas Dreisiebner überzeugt.

Ökostrom, marktgerecht produziert
Die Anlage auf den Eulachtalhallen wurde in Kooperation mit der BENetz GmbH erstellt, die Module lieferte die intelli solar GmbH mit Sitz in Amriswil. Der Verein hat sich bei dieser Anlage für die Premiummodule JWM 250 von intelli entschieden. Warum gerade diese Module? „Weil sie nicht nur besonders leistungsfähig sind, sondern zudem nur ein paar hundert Kilometer von uns entfernt hergestellt werden“, erklärt Dreisiebner. Der Schweizer Solarspezialist, intelli solar, la?sst seine Module von der deutschen JuraWatt GmbH in Bayern produzieren. Das bedeutet: Der Hersteller ist persönlich bekannt, die Produktionswege sind transparent, die Qualität überzeugt ebenso wie die Leistung. Das passt zum Konzept des Solarsparvereins Sissach. Worauf Andreas Dreisiebner stolz ist: „Wir haben hier eine marktgerechte Anlage erstellt, und das ohne einen einzigen Franken Fördermittel. Für den Verbraucher zählt aber vor allem: Wir sind dennoch in der Lage, Sonnenstrom zu attraktiven Preisen zu liefern und tun dies auch.“

Mit Energie für die Sonne
Von der ersten Vision dieser Großanlage bis zur Realisierung sind vier Jahre vergangen. Es gab etliche Hürden zu überwinden, doch die Mitglieder des Solarsparvereins ließen nicht locker. Schließlich gab es das Ja-Wort. Doch auch der Bau war nicht immer einfach, denn in den Eulachtalhallen finden regelmäßig Schulungen und Prüfungen statt. So gab es immer wieder Tage, an denen die Monteure nicht arbeiten konnten. Demnächst ist ein Tag der offenen Tür geplant – natürlich auch mit Spannung und Spaß für kleine und große Solarfans.

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=739138

Erstellt von an 10. Okt 2012. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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