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Revolution am Beleuchtungsmarkt





Das Verbot der Glühbirne, die heftige
Diskussion über die Energiesparlampe und vor allem technische
Vorteile gegenüber traditionellen Technologien sowie nahezu
universelle Einsatzmöglichkeiten machen die LED-Technologie zum
entscheidenden Katalysator der derzeit stattfindenden Revolution am
Lichtmarkt. Diese wirkt sich unmittelbar auf die Endverbraucher, aber
auch auf die Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
dieses Sektors aus. In einer aktuellen Publikation untersucht die
globale Unternehmensberatung für das Top-Management, A.T. Kearney,
die Auswirkungen der immer stärker aufkommenden LED-Technologie auf
den Lichtmarkt: „How LED is Revolutionizing the Lighting Sector“.

Die LED-Technologie ist mittlerweile aus dem Alltag nicht mehr
wegzudenken: von Fahrzeugbeleuchtung über Mobiltelefone bis zur
neuesten Generation von TV-Geräten und nicht zuletzt als Ersatz für
Glühbirnen oder die wenig beliebten, EU-seitig verordneten
Energiesparlampen. Auch an konkreten Anwendungsbeispielen fehlt es
nicht: So wurden z. B. bereits Ende 2010 die Grazer Ampeln auf
LED-Technologie umgestellt. Das intensivere Licht und damit eine
erhöhte Sicherheit – verbunden mit Einsparungen durch den wesentlich
reduzierten Verbrauch und die Wartungsarmut – sprachen für diesen
Schritt. Auch bei der Weihnachtsbeleuchtung ist seit letztem Jahr der
Anteil von LED stark gestiegen.

Trotz der allseitigen Präsenz wissen viele mit dem Kürzel noch
wenig anzufangen. LED steht für Light Emitting Diode, also
lichtemittierende Diode. Im Gegensatz zu konventionellen
Leuchttechnologien wie Glühbirnen oder Halogenlampen wird hier kein
Draht zum Leuchten gebracht. „Eine Leuchtdiode funktioniert wie eine
Solarzelle – nur in entgegengesetzter Richtung“, sagt Dietrich
Neumann, Partner bei A.T. Kearney. „In beiden Fällen kommt die
Halbleitertechnologie zur Anwendung. Im Falle der Solarzelle, um
durch Licht Strom zu erzeugen, während bei LED der elektrische Strom
zur Lichterzeugung eingesetzt wird.“

Obwohl seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts bekannt, hat
die LED-Technologie ihren Siegeszug im Lichtsektor erst vor einigen
Jahren angetreten. „Grund hierfür ist der erst vor wenigen Jahren
erreichte notwendige Lichtwirkungsgrad“ erklärt Dr. Arnold Rofner,
Manager bei A.T. Kearney und Co-Autor der Publikation.

Mittlerweile ist LED aber auf dem Vormarsch: höhere Lichtausbeute,
geringer Wartungsbedarf und beliebige Einsetzbarkeit, auch aufgrund
des steuerbaren Lichtspektrums, sind die deutlichsten Vorteile dieser
Technologie. „Als einziger Nachteil sind die derzeit noch hohen
Anschaffungskosten zu nennen, aber auch diese befinden sich seit
geraumer Zeit im Fall“ ergänzt A.T. Kearney Experte Rofner.

Diese Tendenz schlägt sich selbstverständlich auch entlang der
Wertschöpfungskette nieder: Während das gesamte Umsatzvolumen des
Lichtsektors in Österreich über die letzten Jahre in etwa konstant
war, befindet sich LED im Aufwärtstrend. Bis 2020 erwartet A.T.
Kearney einen Marktanteil von bis zu 80 % des Gesamtmarktes. Hierzu
Rofner: „Während bei neuen Projekten auch heute schon nahezu
ausschließlich LED eingesetzt wird, wird in den kommenden Jahren
aufgrund der niedrigeren Anschaffungspreise v. a. der Ersatz
konventioneller Technologien stark zunehmen, auch im
Haushaltsbereich.“

Dementsprechend dramatisch sind auch die Auswirkungen auf die
gesamte Wertschöpfungskette, welche A.T. Kearney im Detail untersucht
hat. Durch den Nahezu-Wegfall des Ersatzteilgeschäfts und der
diversifizierten Anwendungsmöglichkeiten ist Innovation eines der
Schlüsselelemente für traditionelle Unternehmen, um erfolgreich zu
bleiben. Der Konkurrenzdruck steigt, neue Unternehmen werden
gegründet, wie beispielsweise Bilton International im Jahr 2009.

A.T. Kearney hat die wesentlichen Erfolgsfaktoren für Unternehmen
herausgearbeitet: „Diese bestehen darin, dass die drei Säulen Design,
Innovation und Technologieführerschaft allesamt erfolgreich abgedeckt
werden – sei es durch strategische Kooperationen, oder aber durch
eine erweiterte Wertschöpfungskette“. Zum Teil konnte dies bereits
beobachtet werden, laut Neumann sei aber weiterhin mit einer großen
Dynamik des Marktes zu rechnen.

Über A.T. Kearney

A.T. Kearney zählt zu den weltweit führenden
Unternehmensberatungen für das Top-Management. Mit strategischer
Weitsicht und operativer Umsetzungsstärke unterstützt A.T. Kearney
Klienten bei der Transformation ihres Geschäftes und ihrer
Organisation. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Wachstum und
Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit sowie die Optimierung der
Unternehmensperformance durch das Management von Komplexität in
globalen Produktions- und Lieferketten. Das Unternehmen wurde 1926 in
Chicago gegründet. 1964 eröffnete in Düsseldorf das erste Büro
außerhalb der USA. Heute beschäftigt A.T. Kearney rund 3.000
Mitarbeiter in 39 Ländern der Welt. Seit 2010 berät das Unternehmen
seine Klienten klimaneutral. Weitere Informationen finden Sie unter
www.atkearney.de.

Pressekontakt A.T. Kearney:
Thomas A. Becker
Director Marketing & Communications
Tel.: +49 211 1377 2533
Mobil +49 175 2659 533
Fax: +49 211 1377 2990
E-Mail: Thomas.Achim.Becker@ATKearney.com

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Erstellt von an 15. Okt 2012. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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