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Öffentliche Wasserversorgung ist schutzbedürftig





sup.- Ressourcen-effizientes Wirtschaften verlangt nicht nur eine verantwortungsvolle Nutzung von Energie. Auch Wasser ist ein wertvoller Rohstoff, von dessen Verfügbarkeit die Lebensqualität der Menschen, die Landwirtschaft sowie ein Großteil der wirtschaftlichen Produktion und der Energieerzeugung abhängig sind. Vor allem aber dienen unsere Seen, Flüsse und insbesondere das Grundwasser einer wichtigen Nutzung: der Gewinnung von Trinkwasser für die öffentliche Versorgung von Privathaushalten, Gewerbebetrieben, Kindergärten, Krankenhäusern und zahlreichen weiteren Einrichtungen. Rund 4,5 Mrd. Kubikmeter Rohwasser werden dafür nach Angaben des Umweltbundesamtes jährlich den natürlichen Ressourcen entnommen und an die Verbraucher weitergeleitet. Fast 70 Prozent dieser Abgabemenge stammen aus dem Grund- und Quellwasser. Haushalte und Kleingewerbe haben mit einem Verbrauch von rund 3,5 Mrd. Kubikmetern den mit Abstand größten Anteil an der öffentlichen Wasserversorgung.

Bei diesen Dimensionen des Wasserbedarfs liegt die Schutzbedürftigkeit der ober- und unterirdischen Reserven auf der Hand. Verunreinigungen durch wassergefährdende Stoffe können schnell enorme umweltbelastende Auswirkungen haben, weil die Grundwasservorkommen ein weitverzweigtes, miteinander verbundenes Ökosystem bilden. An allen Firmenstandorten, an denen solche Stoffe wie z. B. Öle, Laugen, Säuren oder Reinigungsmittel in Tankanlagen gelagert werden, ist die Vermeidung von Undichtigkeiten also eine zentrale betriebliche Aufgabe. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) ist der Tankbetreiber dafür verantwortlich, dass weder der technische Zustand der Behälter noch Verschleiß oder Bedienungsfehler zu einem Austritt der gelagerten Stoffe führen können. Dieser so genannte anlagenbezogene Gewässerschutz unterliegt in Deutschland und der EU einer Vielzahl gesetzlicher Regularien. Die Verantwortlichen eines Gewerbebetriebs mit Tanksystemen müssen diese Verordnungen und Richtlinien nicht alle im Detail kennen, aber sie sollten Arbeiten an den Tanks unbedingt spezialisierten Fachbetrieben mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik anvertrauen (www.bbs-gt.de). Dann ist gewährleistet, dass z. B. die Errichtung, Wartung, Instandsetzung oder Stilllegung nach den anerkannten Regeln der Technik sowie auf Grundlage aller nationalen und EU-rechtlichen Vorgaben vorgenommen werden. Das Qualitätsprädikat ist nämlich nicht nur ein zuverlässiges Indiz für das umfassende Know-how eines Betriebs, es belegt auch dessen erforderliche Zulassung nach Wasserrecht.

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Erstellt von an 20. Feb 2017. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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