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Mit „Schnabel-zu-Schnabel-Propaganda“ auf Körnersuche / Die Deutsche Wildtier Stiftung rät zum 5-Punkte-Check bei der Vogelfütterung





Der goldene Oktober geht langsam in einen eisigen
November über. In den Regalen der Drogerie- und Supermärkte stapelt
sich bereits das Vogelfutter. „Gartenvögel freuen sich schon jetzt
über eine Einladung ans Futterhäuschen“, sagt Eva Goris,
Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. „Wer Vögel füttert,
sollte beachten, dass es nicht nur Körnerfresser gibt. Amseln,
Singdrosseln und Rotkehlchen picken beispielsweise gern Früchte und
Beeren.“ Außerdem sind Vögel keine Müllschlucker. Essensabfälle und
altes Brot gehören nicht ins Vogelhaus. Die Deutsche Wildtier
Stiftung hat eine 5-Punkte-Liste für Vogelfreunde zusammengestellt.

Wer füttert, muss am Ball bleiben!

Ein neues Restaurant hat eröffnet – Sie erfahren es von Ihren
Freunden! „Singvögel teilen sich die Information über eine neue
Futterstelle durch eine Art Schnabel-zu-Schnabel-Propaganda
gegenseitig mit“, sagt Eva Goris. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die
Nachricht verbreitet. „Und die Gäste kommen in Scharen angeflogen.“
Jetzt ist es wichtig, mit dem Füttern am Ball zu bleiben und die
Futterstelle regelmäßig aufzufüllen!

Vor dem Wintereinbruch füttern!

Die karge Zeit beginnt in der Regel spätestens in der zweiten
Hälfte des Winters, wenn niedrige Temperaturen an den Energievorräten
der Vögel zehren und eine feste Schneedecke die Nahrungssuche
erschwert. „Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Vögel sich
bereits vorher einen Energiespeicher angefressen haben – richten Sie
die Futterstelle schon vor dem Wintereinbruch ein.“

Für die Gäste nur das Beste!

Qualitativ gibt es Unterschiede beim Futter aus Drogerien,
Supermärkten oder dem Fachhandel. Peer Cyriacks: „Ein gutes Zeichen
ist es meist, wenn viele hochwertige Bestandteile, wie beispielsweise
Sonnenblumenkerne und Erdnüsse, enthalten sind.“ Fett und Talg halten
die Körner zusammen und spenden viel Energie. Für Insektenfresser wie
Rotkehlchen und Zaunkönige gibt es im Fachhandel Futter mit
getrockneten Mehlwürmern. Aufgeschnittene oder aufgehängte ganze
Äpfel schmecken Amseln und Wintergästen wie der Wachholderdrossel und
dem Seidenschwanz besonders gut. Auch Trinkwasser sollte im Winter
bereitgestellt werden. Küchenabfälle wie Kartoffelschalen,
Fleischreste oder gewürzte Speisen gehören nicht ins Futterhaus!

Auf den Standort kommt es an!

Das Futterhaus so anbringen, dass es bequem angeflogen werden
kann. Es sollte hoch hängen, einen Rundumblick bieten und
katzensicher angebracht sein. Im Umkreis von etwa fünf Metern sollte
es Büsche oder Bäume geben, in denen sich die Vögel aufhalten können
und Deckung finden.

Achten Sie hier darauf, dass sich das Futterhaus leicht säubern
lässt. Bei wenig Platz auf dem Balkon sind hängende Futtersilos eine
gute Alternative.

Hygiene ist wichtig!

Das Futter muss trocken und sauber sein. Schalenreste und Kot
entfernen. Wichtig ist Trinkwasser im Winter. Die Wasserschalen
müssen regelmäßig gereinigt werden, weil sich sonst leicht
Krankheitserreger übertragen.

Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de
Sie können bei der Deutschen Wildtier Stiftung kostenlos den
„Ratgeber Vogelfütterung“ bestellen.

Pressekontakt:
Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=1281239

Erstellt von an 28. Okt 2015. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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