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Grünen-Chef Hofreiter fordert „runderneuerten Emissionshandel“





Der grüne Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter drängt auf einen runderneuerten Emissionshandel. „Die überschüssigen mindestens zwei Milliarden Zertifikate sollten dauerhaft aus dem Rennen genommen werden. Eine Marktstabilisierungsreserve muss spätestens im kommenden Jahr eingeführt werden“, antwortet Hofreiter auf die Frage des Monats von BIZZ energy today (Februar-Ausgabe, EVT 02.02.2015).

Thomas Bareiß, Beauftragter für Energiepolitik und Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hält dagegen: „Der Emissionshandel funktioniert, das EU-Klimaschutzziel für 2020 werden wir erreichen.“ Er dürfe aber nicht zum Finanzierungsinstrument der öffentlichen Haushalte verkommen, so Bareiß weiter. Und „nationaler Aktionismus wie ein deutscher Kohleausstieg schwächen und konterkarieren den Emissionshandel.“

Der Blick müsse endlich auf das Ganze gerichtet werden, fordert Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Müller warnt, dass Europa beim Klimaschutz erneut in die nationale Kleinstaaterei zurückzufallen könnte. „Klimaschutz ist eine gesamteuropäische und globale Herausforderung und bedarf deshalb europäischer und globaler Lösungen.“

Ab Donnerstag (05.02.2015) veröffentlichen wir auf www.bizzenergytoday.com täglich eine Antwort eines hochkarätigen Politikers oder Experten auf die Frage des Monats Februar: „Ist der Emissionshandel noch zu retten?“

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=1168735

Erstellt von an 4. Feb 2015. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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