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“Evaporative- Emissionen“ im Fokus der Gesetzgebung – AVL Systeme erfüllen neueste Standards





Neuss/Gaggenau 07.10.2015
Die aktuelle Abgasgesetzgebung limitiert nicht nur die Schadstoffe im Abgas von Verbrennungsmotoren, sondern auch die Kohlenwasserstoff-Ausgasungen der Fahrzeuge. Hauptsächlich kommen diese aus dem Benzin in den Kraftstofftanks und den zugehörigen Kreisläufen. Die Experten der AVL Emission Test Systems haben zur Messung dieser Ausgasungen gesetzeskonforme Gesamtlösungen entwickelt, welche in der AVL EVAP Produktlinie zusammengefasst wurden. Dazu gehören AVL SHED, AVL CANLOAD sowie AVL FUELLOAD.

AVL SHED Systeme sind gasdichte Edelstahlkammern zur Aufnahme der Prüflinge, Fahrzeuge oder Tanksysteme, mit Umgebungssimulation sowie Messtechnik und Automatisierung zur Erfassung der Kohlenwasserstoff-Emissionen.

Das AVL CANLOAD ist ein automatisiertes System für die Konditionierung der Aktivkohlefilter im Motor. Diese fangen die verdrängten Benzingase während der Betankung auf.

Das AVL FUELLOAD ist ein Benzin-Betankungssystem mit präziser Temperaturkonditionierung

Die Begrenzung der Abgasemissionen von Verbrennungsmotoren begann bereits Ende der 1960er Jahre in Kalifornien, hauptsächlich aufgrund der damaligen hohen Smogbelastung in den Großstädten. Seit den 1970er-Jahren gibt es dort Vorschriften zur Begrenzung der sogenannten EVAP-Emissionen. Seitdem ist Kalifornien mit dem Californian Air Resources Board (CARB) seiner Vorreiterrolle für weltweit strengste Abgasgesetze treu geblieben. Die amerikanische Environmental Protection Agency (US-EPA) ist dem zum großen Teil USA-weit gefolgt. Die Abgasgesetze werden kontinuierlich weiter verschärft: mit 2017 werden z. B. die EVAP-Grenzwerte im Rahmen der LEV III Regulierungen (Low-Emission Vehicle) weiter reduziert.
In Europa gibt es seit 1987 zentralisierte Grenzwerte, wobei hier Deutschland die Vorreiterrolle seit den 1960er-Jahren übernommen hat. Auch in Europa steht mit der ab 2017 in Kraft tretenden EURO 6c eine weitere Verschärfung an. Asiatische Länder, insbesondere China, haben sich in den letzten Jahren, speziell aufgrund der heutigen hohen Smogbelastungen in den Großstädten, immer mehr an die europäischen und/oder US-Gesetzgebungen angenähert. In diesen Märkten besteht daher noch großes Zukunftspotential.

Ingenieure in den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Zertifizierung von Motoren und Fahrzeugen stehen der Herausforderung gegenüber, diese Emissionen genauestens zu messen, zu analysieren und vor allem zu reduzieren.

Das AVL EVAP Produktportfolio wird für die Zulassung neuer Fahrzeuge (Zertifizierungstests) sowie die Entwicklung von Fahrzeugkomponenten und zur Produktionsüberwachung (COP) eingesetzt. Neueste Gesetzgebungen wie EPA TIER 3 und Euro 6c können damit zuverlässig abgedeckt werden.
Die AVL EVAP Produkte lassen sich nahtlos in die AVL Prüfstandsautomatisierung integrieren und bieten somit eine optimale Gesamtlösung. Die EVAP Automatisierung steuert die Umweltsimulation für die bis zu drei Tage dauernden Prüfläufe (z. B. EPA 3-Day-Diurnal Test) sowie die Abgasmessanlagen zur Kohlenwasserstoffbestimmung und kommuniziert mit dem übergeordneten Laborleitrechner zur Einbindung in den Gesamtprozess. Nach Testende werden die berechneten Emissionsdaten in die zentrale Prüfstandsdatenbank übertragen.

Michael Scheytt, Produktmanager bei AVL: „Die AVL EVAP Lösungen gibt es schon über ein Jahrzehnt im AVL Produktportfolio. Das Thema „Evaporative Emission Testing“ haben wir immer konsequent weiterentwickelt. Vorausschauend haben wir uns schon vor einiger Zeit auf die Verschärfung der Emissionsgesetzgebung in diesem Bereich eingestellt und unsere EVAP Produktlinie dahingehend optimiert. Für die neuen weltweiten Gesetzgebungen und neue Motor- sowie Kraftstoffarten sind wir daher bestens gerüstet.“

AVL ETS verzeichnet aktuell eine hohe Nachfrage nach AVL EVAP Produkten. Zahlreiche OEM´s sowie Hersteller von Tanksystemen setzen die Systeme ein, um die vorgeschriebenen Testverfahren zur Zertifizierung von Fahrzeugen, auch beim Einsatz alternativer Kraftstoffe, zuverlässig abzudecken.
Konrad Hinterhofer, CEO der AVL Emission Test Systems: „Die Anforderungen durch die weitere Reduzierung der gesetzlichen Grenzwerte in USA und Europa im EVAP-Bereich wurden in unserer Produktentwicklung erfolgreich umgesetzt. Dies erforderte die Reduzierung von Fehlertoleranzen und die Erhöhung der Prozesssicherheit sowie maximale Sorgfalt bei der Auslegung des Gesamtsystems für eine genaue Gasanalyse. Die AVL hat hier als einziger Anbieter die dafür erforderliche kombinierte Kompetenz hinsichtlich Automatisierung, Abgasmesstechnik und Anlagenbau, womit die bestmögliche Gesamtlösung für ein Abgastestlabor erreicht werden kann.“
Besonders attraktiv ist, dass AVL für den Bereich „Evaporative Emission Testing” ein komplett durchgängiges Produktportfolio anbietet, das durch eine weltweite Service- und Supportorganisation unterstützt wird.
Im November werden Experten der AVL auf der Tank Tech in München vertreten sein. Für Details zur Veranstaltung siehe:
http://www.tuev-sued.de/akademie-de/congress/automobil-bahn/tank.tech

Weitere Informationen unter https://www.avl.com/-/evaporative-emission-testing

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=1272141

Erstellt von an 7. Okt 2015. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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