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Damen, aufgepasst: Meiner ist 30 Meter lang!





Die gute Nachricht: Der Güterverkehr auf der Straße wird umweltfreundlicher. Die schlechte Nachricht: Der Verkehr nimmt zu, und damit sind die guten Effekte dahin. Gibt es noch Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß in Zukunft zu senken?

„Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten, die gesamte Logistikkette „grüner“ zu machen“, weiß die Geschäftsführung von Conceptus GmbH und stützt sich dabei auf Fakten des Umweltbundesamts (UBA) sowie Initiativen der Fahrzeugbauer und Maßnahmen einiger Spediteure. „Um die Emissionswerte bis 2030 um 17 % gegenüber 2005 zu senken“, heißt es in der Studie „Renewbility II“ des UBA, „müssen die Fahrzeuge effizienter werden, mehr alternative Kraftstoffe verwenden, wobei gleichzeitig ein Teil des Verkehrs auf umweltfreundlichere Transportmittel verlagert werden muss.“ So könnte der altbekannte Aufkleber, den sich gutgelaunte Brummifahrer gerne zur Länge ihres LKW an die Scheibe kleben, in Zukunft von 18 Meter auf 25 und mehr korrigiert werden. Aerodynamik ist das Stichwort. Zum Beispiel der MAN Concept S: Der Gigaliner bringt es auf gerade einmal so viel Luftwiderstand wie ein PKW und spart im Vergleich zum bisherigen kastenförmigen 40-Tonner 25 Prozent Sprit. Allerdings müssten dann wegen der veränderten windschnittigen Form die bisherigen Längenbeschränkungen aufgehoben werden.

Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz schließen sich nicht aus

Weitere Sparpotenziale liegen laut DEKRA in der Schulung der Fahrer für eine wirtschaftlichere Fahrweise, dem Einsatz von Leichtlaufreifen und Telematiksystemen zur Optimierung der Transportrouten. Tatsächlich gehen einige Spediteure noch weiter und unterstützen Kompensationsprojekte für ihren CO2-Ausstoß oder errichten „Green Buildings“, also energieeffiziente Gebäude zum Zwischenlagern und Umladen. Wieder andere veröffentlichen ihre CO2-Daten, tanken Flüssig-Erdgas oder reduzieren die Fahrgeschwindigkeit.

„Es wird also bereits eine Menge getan“, so die Geschäftsführung von Conceptus. „Das Ganze steht und fällt jedoch mit der Bereitschaft der Speditionskunden, für Nachhaltigkeit mehr zu bezahlen. So würden sich die Investitionen der Spediteure in diesem heiß umkämpften Markt schneller bezahlt machen. Und letztendlich müssen wir Endverbraucher kritisch nach dem logistischen Aufwand für unsere Produkte fragen!“

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Erstellt von an 7. Mai 2013. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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