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Automatisierte Dokumentation der Versorgungsqualität





Die Betreiber von Gas- und Stromversorgungsnetzen sind nach § 52 EnWG verpflichtet, der Bundesnetzagentur einen jährlichen Bericht über die in ihrem Netz aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen zu liefern. Neben den gesetzlichen Vorgaben unter-liegen die Netzbetreiber zusätzlich Berichtspflichten gegenüber ihren jeweiligen Energieverbänden. Beim Einsatz der Software Schleupen.CS.AV_störungsmanagement werden die Störungstypen und Unterbrechungszeiträume bereits während der Serviceeinsätze vor Ort direkt von den Technikern dokumentiert. Alle meldungsrelevanten Störungen können dann ohne manuelle Nachbearbeitung automatisiert aus den Systemen zusammengefasst werden. Für die elektronische Übertragung der Daten im Rahmen der Dokumentationsaufgaben stellt Schleupen.CS standardisierte XML-Webschnittstellen zur Verfügung, durch die Störungen fristgerecht einmal jährlich oder bei Bedarf auch mehrmals unterjährig übermittelt werden können. Dank des hohen Automatisierungsgrads und der durchgängigen Prozesslogik wird so der Zeit- und Personalaufwand für die Dokumentationsaufgaben erheblich verringert und gleichzeitig eine hohe Datenqualität garantiert.

Damit die im Versorgungsnetz auftretenden Störungen gesetzeskonform dokumentiert werden können, müssen den Netzbetreibern sämtliche Informationen zu den Arbeitseinsätzen im Netzbereich vorliegen. Versorgungsunternehmen, die das Softwaremodul Schleupen.CS.AV_störungsmanagement einsetzen, können sämtliche relevanten Informationen komplett erfassen und schnell abrufbar bereithalten. Bei der Störungsbearbeitung wird die Annahmestelle bei der Kommunikation mit dem Störungsmelder beispielsweise durch Beantwortung von Fragenkatalogen zur Störungsaufnahme, Verhaltensanweisungen in Abhängigkeit von der Störungsart etc. unterstützt. Darüber hinaus können auch die Mitarbeitereinsätze zur Störungsbehebung, z. B. durch Zuweisung von Verantwortlichkeiten, Verwaltung von Bereitschaftsdiensten etc., koordiniert werden. Die einzelnen Bearbeitungsschritte werden durch die Störungsannahmestelle zeitlich protokolliert. Hinter jedem Arbeitsschritt ist ein Status definiert, der nach der Bearbeitung im System aktualisiert bzw. automatisch angepasst wird. Dank der Software-gestützten Störungsaufnahme können so auch Mitarbeiter, die nur über wenig Erfahrung im Umgang mit IT-Systemen verfügen, eingehende Meldungen bearbeiten.

Fristgerechte Dokumentation für BNetzA und Verbände
Die für die BNetzA meldungsrelevanten Störungstypen und Unterbrechungszeiträume können nach Abschluss der Arbeiten automatisiert in Schleupen.CS zusammengefasst werden. Eine automatische Plausibilitätsprüfung stellt dabei sicher, dass die Daten alle Vorgaben vollständig erfüllen. Vor der tatsächlichen Datenübermittlung wird in einem Sicherheitstestlauf geprüft, ob der Empfänger datenseitig empfangsbereit ist. Neben der BNetzA und den Verbänden wird auch für die Datenübermittlung zum Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im VDE eine entsprechende Schnittstelle bereitgestellt.

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=872080

Erstellt von an 15. Mai 2013. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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