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Absauganlage von TEKA mit Heizregister reinigt und erhitzt die Hallenluft





Ein behagliches und gleichzeitig reines Raumklima in Industriehallen zu schaffen, ist besonders in den Wintermonaten mit hohen Kosten verbunden. Allerdings ist eine angenehme Raumtemperatur ein Muss für die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern, den Schutz von temperaturempfindlichen Produkten und den reibungslosen Ablauf von Fertigungsprozessen. Nicht nur saubere, sondern auch warme Luft erzeugen – das ist jetzt mit der zentralen Absaug- und Filteranlage AIRTECH von TEKA möglich. Die raumlufttechnische Lösung ist ab sofort mit Heizregister erhältlich. Anders als bislang ist sie nicht nur in der Lage, die Luft von Schadstoffen zu reinigen und sie gleichmäßig im Raum zu verteilen, sondern kann diese bereits im Vorfeld auf die gewünschte Temperatur erhitzen.

Die zentrale Absaug- und Filteranlage kommt überwiegend in Industriebetrieben zum Einsatz, in denen keine punktuelle Absaugung realisiert werden kann bzw. die Anlage zusätzlich zur Reinhaltung der Hallenluft genutzt werden soll. Sie saugt die belastete Luft, die beispielsweise beim Schweißen oder Schleifen großer Bauteile frei wird, über Seitenkanäle auf und filtert diese. Anschließend strömt die gereinigte Luft durch das Heizregister. Es ist in das Pneumatikteil der Anlage integriert und wird an den vorhandenen Heizkessel angeschlossen. Über Weitwurfdüsen gelangt sie schließlich in den Arbeitsraum zurück.

Die AIRTECH ist eigens für die Hallenluftfiltration in großen Hallen mit wenig Platz konzipiert. Sie kommt ohne Rohrleitungen aus und kann daher auch problemlos in Hallen mit Kranbahnen installiert werden. Das Gerät ist in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich. Teilweise werden mehrere Exemplare benötigt, um die notwendige Luftwechselrate in einer Halle zu erreichen. Um dies beurteilen zu können, müssen zahlreiche Faktoren wie Hallengröße, Arbeitsintensität, verwendete Materialien und eingesetzte Verfahren berücksichtigt werden. Denn: „Gerade die Hallenfiltration basiert nie auf einer Standardlösung. Unser Anspruch ist es, eine auf den Kunden zugeschnittene Lösung zu entwickeln. Dabei legen wir Wert auf einen intensiven Austausch und eine ausführliche Beratung“, erklärt TEKA-Geschäftsführer Erwin Telöken.

Durch die Kombination mehrerer Eigenschaften erweist sich die AIRTECH insgesamt als besonders energiesparend. Erstens: Die Filterpatronen der Staubklasse M weisen einen sehr hohen Reinigungsgrad auf. Sie sind gemäß DIN EN 60335-2-69 für Stäube mit einem Arbeitsplatzgrenzwert ≥ 0,1 mg/m3 Luft geeignet und scheiden selbst feine Stäube in einer Größenordnung von 0,2 bis 2 µm zu mehr als 99,9 % ab. Die saubere, bereits erwärmte Prozessluft kann wieder in die Halle zurückgeführt anstatt nach draußen geleitet zu werden. Sie ist meist reiner als die zugeführte Umgebungsluft. Auf Geräte für die Zufuhr und das Erhitzen von Frischluft kann weitgehend verzichtet werden. Zweitens: Das optional erhältliche Heizregister kann – insbesondere in Ländern mit hohen Minusgraden – als Frostschutz dienen. Verfügt der Anwender über kein oder kein leistungsstarkes Heizsystem in seiner Halle, kann er das Modul alternativ oder ergänzend nutzen, um die Luft auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Drittens: Schwenkbare Düsen tragen die gereinigte Warmluft bis zu 40 Meter weit in die Halle zurück. Durch Luftzirkulation breitet sie sich gleichmäßig im Arbeitsraum aus. Auf diese Weise lassen sich die Energiekosten insbesondere während der Heizperiode effektiv senken.

In der Praxis kann dies folgendermaßen aussehen: Im Metall verarbeitenden Unternehmen RosNefteKomplekt in Russland hat TEKA eine Halle mit drei Absaug- und Filteranlagen vom Typ AIRTECH P18 inklusive Heizregistern ausgestattet. Die Anlagen weisen einen Luftvolumenstrom von jeweils 18.000 m³/h auf. Sie sind so ausgelegt, dass die Lufttemperatur beim Austritt in die Halle um 6 °C erhöht ist. Hierfür wird eine effektive Leistung von 35 kW und eine Vorlauftemperatur von 70 °C benötigt. Grundsätzlich können je nach individuellem Wärmebedarf des Anwenders auch wesentlich höhere Luftaustrittstemperaturen realisiert werden. Abhängig ist dies im Einzelfall immer von Faktoren wie der Hallengröße, Wärmedämmung und Luftwechselrate.

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=1175631

Erstellt von an 20. Feb 2015. geschrieben in Energiesparen. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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